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Erik Groesch "Anticipated Easing" 2026 - Framed

Anticipated Easing

Acrylic on fleece Paper (non-woven wallpaper)

100 x 70 x 0,1 cm 

2026

with frame in brushed aluminum, silver, with glass, 101 x 71 x 2,2 cm

6 kg

EAHG-AcV2620

Anticipated Easing - Detail 1
Anticipated Easing - Mockup 1
Anticipated Easing - Detail 2
Anticipated Easing - Mockup 2
Anticipated Easing - Detail 3
Anticipated Easing - Mockup Framed

In Words...

An unassuming detail of the body, whose form and posture caught my attention. For this work, it was the feet and lower legs of a person seen from behind.

The painting developed from the sketchbook through the painting process. The original figure remained recognizable, while colour, lines and shapes increasingly began to move and develop their own rhythm. The stillness of the body forms a counterpoint to the lively, almost turbulent surface surrounding it.

For me, Anticipated Easing describes a particular state: the body seems to have already come to rest, while movement is still taking place around it. An immediate physical perception thus becomes an open space between tension and release, between movement and the moment when movement begins to subside.

As in my other works, the original observation is only the beginning. What the painting makes of it – and what the viewer ultimately perceives within it – remains open.

Original ger.:

Ein unscheinbarer Ausschnitt des Körpers, der durch seine Form und Haltung meine Aufmerksamkeit gewonnen hat. Für diese Arbeit waren es die Füße und Unterschenkel einer Person von hinten.

Aus dem Sketchbook entwickelte sich das Bild im malerischen Prozess. Die ursprüngliche Figur blieb dabei erkennbar, während Farbe, Linien und Flächen zunehmend in Bewegung gerieten und ihren eigenen Rhythmus entwickelten. Der ruhige Körper bildet dabei einen Gegenpol zu der lebendigen, fast aufgewühlten Oberfläche um ihn herum.

Anticipated Easing beschreibt für mich diesen besonderen Zustand: Der Körper scheint bereits zur Ruhe gekommen zu sein, während um ihn herum noch Bewegung stattfindet. Aus einer unmittelbaren körperlichen Wahrnehmung entsteht so ein offener Raum zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Bewegung und dem Moment, in dem sie nachlässt.

Wie bei meinen anderen Arbeiten ist die ursprüngliche Beobachtung dabei nur der Anfang. Was das Bild daraus macht und was der Betrachter darin schließlich wahrnimmt, bleibt offen.

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